Mai 2012
Liebe Leserinnen und Leser,
diese Stadt hat schon ihre Malaise mit den Badegelegenheiten. Noch sind keine Bäder geöffnet, da geht es schon los. Die Stadt verbietet das Baden in der Tonkuhle. Was steckt dahinter? Jahrzehntelang ist der Ort für die Bewohner der Marienburger Höhe, für die Studenten dort, einen Oase der Entspannung. Plötzlich wird mit Betonteilen gedroht die unter der Wasseroberfläche lauern. Warum? Ist die Begründung nur vorgeschoben. Kann es sein, dass man die Kosten für die Reinigung und Instandhaltung der Flächen sparen will? Zweifellos hinterlassen eine Menge unliebsame Zeitgenossen dort die Reste ihres Aufenthaltes: Flaschen, Tüten, Kippen, Asche von Grillkohle – es sieht oft nicht schön aus.
Gegeben wäre es, wenn eine Initiative von den Nutzern ausginge, die Umgebung regelmäßig zu säubern. Wenn man dann noch einen Sponsor fände für einen Einstieg oder einen kleinen Steg, wäre „alles in Butter“. Zudem könnten Mitglieder des Hildesheimer Tauchklubs die Stellen mal in Augenschein nehmen und ggf. an wirklichen Gefahrenstellen Bojen anbringen. Das wäre die bessere Lösung als, weitgehend kommentarlos, Schilder aufzustellen. Ob die Stadt damit aus der Haftung ist, wenn wirlich etwas passiert, darf auch angezweifelt werden. Anders als bei einem Verbot eine Eisfläche zu betreten, hier handelt es sich um ein nicht verhinderbares Naturereignis, ist der Stadt bekannt, dass dort eventuelle Gefahren lauern. Die störenden Teile müssten eigentlich zum Schutze der Bürger beseitigt werden.
Doch das kostet. Dann lieber ein Schild um zu minimieren, das ein Unfall geschehen könnte. Doch wenn, ist die Stadt wohl trotzdem dran. Die Jo-Wiese ist auch schon in der Diskussion. Verminderte Leistung bei höheren Eintrittspreisen. Merkwürdige Werbung.
Umkleide- und Hygieneraüme sind hoffentlich ordentlich hergerichtet. Kaltes Wasser und der Vorbehalt die Öffnungszeiten nach Bedarf zu gestalten, werden manchen Bade- und Sonnenfreund abschrecken. Zumal auch die Dauerkartenpreise ganz schön happig sind. Leisten wir uns eben für ein paar Euro ‘n kleines Planschbecken für’n Balkon. Da kann Oma auch mal die Füße rein halten. Entspannte Festtage wünscht
Ihr ![]()
Mai 2012
Liebe Leserinnen und Leser,
auch müde? Also ich könnte den ganzen Tag verschlafen. Egal, ob in meinem Körbchen an der Heizung, auf der Decke auf dem Sofa im Wohnzimmer, auf der Decke auf der Liege im Arbeitszimmer, auf der Decke auf dcm Boden im Bügelzimmer – halt, nur auf dem Flur oder auf dem Klo ist nichts Weiches, wo man sich drauf legen kann.
Und in derKüche auch nicht. Obwohl, wenn ich so drüber nachdenke. In der Küche wäre ja nicht schlecht. Erstens duftet es da oft gut. manchmal fällt meinem Menschen, der ja wie inzwischen bekannt, ein wenig schusselig ist, etwas runter und mit genügend Geduld koche ich auch meinen Menschen der so gut riecht weich. Die hält ja alles aus. Nur wenn ich meinen „Hast du mich gar nicht mehr lieb“-Blick aufsetze, und sie unverwandt ansehe, habe ich eine Chance auch von ihr mal ein kleines Leckerli zwischendurch abzuzwacken. Obwohl, sie hat Nerven wie Drahtseile.
Hantiert dann da scheinar unbeirrt weiter. Und dann kommts: „Was! – (Gedankenschwere Pause) Was willst du!“ Ich will nix. Ich starre nur. Neige noch ein wenig den Kopf und starre weiter. Aus den Augenwinkeln. Völlig verständniuslos. Mein Blick fängt ihren. Bei jeder Gelegenheit. Das geht dann schon mal ein, zwei Stunden. Geht Sie aus der Küche, ich ihr hinterher.
Lege mich irgendwohin und fixiere mein Opfer weiter. Gnadenlos. Dann habe ich sie soweit. „Nein, du bekommst nichts. (Pause) „Höchstens eeeiiinen Keks – nicht mehr!“ Na bitte, für den zweiten Keks brauche ich keine fünf Minuten mehr.
Das strengt natürlich an, für sein Fressen so arbeiten zu müssen. Dann verziehe ich mich mal wieder auf meine Decken. Manchmal ist die Auswahl schwierig. Besonders wenn die Sonne scheint. Einstenteils liebe ich es mein Fell so richtig aufzuheizen. Wenn man aber in ´Tiefschlaf fällt, brennt die Haut hinterher.
Also gehe ich erstmal in die Sonne und dann in die nächste Heia, wo den ganzen Tag kein Licht hin fällt. Dann kommt der tiefe Schönheitsschlaf. Man sagt mir ja nach ich wäre hübsch. Ich habe zwar ein wenig Probleme mit der Figur (sagt mein Mensch), aber ich mag mich und lasse mich gut pflegen. Ihnen liebe Leser wünsche ich auch ein schattiges Plätzchen – genießen Sie den Frühling. Bussi Ihre Bella
Mai 2012
Ehrung der besten Schützen im Land
Das jährliche Schützenfest des Altkreises Hildesheim/ Marienburg wurde in diesem Jahr in Lühnde ausgerichtet. Die teilnerhmernden Vereine trafen sich vor dem großen Schützenausmarsch auf dem Sportplatz neben dem Festgelände. Zuerst wurden die besten Schützen des Kreises geehrt unnd mit Blumen, Ehrennadeln und Urkunden bedacht.

Im Foto, von links nach rechts:
Wilfred Lampe, Präsidium, Ansgar Lehne, (HSG – Kreiskönig), Guntbert Meyer, (SV Sarstedt – Kleinkaliber-König),Birgit Hubbe, (SV Sarstedt – Damenkönigin), Robin Tott, (SV Sarstedt – Jugendkönig), Anita Kuhnert, (SV Sarstedt – Seniorenkönigin) Detlef Feistel, (KKS von 1925 – Seniorenkönig).
Nicht nur das Kreisschützenfestes am vergangenen Wochenende mit Trubel auf dem Festplatz und dem großen Schützenausmarsch waren die Highlights der letzten Zeit.
Mai 2012
50 Jahre Damen der HSG v. 1367
Mit dem Finalschießen der Auflageschützen um die Standarte „Hildesheimer Rose“ beendete der Sportschützenverband Hildesheim seine Luftgewehr-Rundenwettkampfsaison 2012.
Genau 81 Mannschaften hatten sich an diesem Wettbewerb beteiligt. Mit 316,7 Ringen lieferte Ansgar Lehne, Chef der Hildesheimer Schützengesellschaft von 1367, das beste Ergebnis bei den Finalwettkämpfen in Sarstedt ab. Er trug damit wesentlich zum Erfolg seiner Mannschaft bei (942,3), die nach längerer Durststrecke nun einmal wieder die Siegerstandarte für ein Jahr mit nach Hause nehmen durfte.
Da passte es gut, dass an diesem Abend die HSG-Damengruppe ihr 50jähriges Bestehen feierte und die siegreichen Schützen mit Standarte und der sprichwörtlich stolz geschwellten Brust in ihr Schützenhaus einmarschierten und dort auch ihren Erfolg gebührend feierten.

Die Damengruppe der HSG hatte ein tolles Fest vorbereitet. Der Wirt des Schützenhauses Rouven Gibhard hatte ein kalt/warmes Buffet vorbereitet, das den uneingeschränkten Beifall der zahlreichen Gäste verschiedener Schützenvereine und aus Handel, Wirtschaft und Politik fand. Nach Begrüßung und Ehrungen durch die Vorsitzende Gwendoline Techert waren Live-Musik und Tanz angesagt.

Die magischen Spiele eines Zauberers zogen zwischendurch die Gäste in ihren Bann. Die Zuschauer waren begeistert: „Die fünfzig Jahre sind mit diesem tollen Fest gebührend gefeiert worden!“, fand Klemens Danielzik (HSG v. 1367), der als Tanzpartner bei den Damen sehr begehrt war. Natürliche war auch das Hildesheimer Schützenfest, das Mitte Juni zum letzten Mal an der Schützenwiese stattfindet, ein Gesprächsthema. Meinungen zum neuen Standort und Vermutungen was zukünftig geplant sei machten die Runde. Die „Macher“ rund um den „Verein Hildesheimer Volksfest“ geben keine Informationen vor der großen Vesper, die am 15. Juni in der Festhalle stattfindet.
Die Gerüchteküche brodelt. Umso mehr als man in der Fachzeitschrift für Schausteller, „Comet“, in einer Suchanzeige nachlesen kann, das für 2013 Fahrgeschäfte und Schausteller für ein Schützenfest rund ums Rathaus, wie zu „Kaisers Zeiten“ gesucht werden.
Unabhängig davon, will man in diesem Jahr an der Schützenwiese nochmal „richtig Gas geben“ sagt Manfred Jüngerkes, der Platzmeister von der Hildesheimer Junggesellenkompanie.
Neben einem 30 Meter hohen Riesenrad und dem superschnellen „Rocket“ kündigt er den fünfzig Meter hohen „Booster-Max“ an. Eine Konstruktion mit der Lizenz, den Mageninhalt in die Kehle zu drücken. Auf dem Hildesheimer Schützenfest werden wieder erfahrungsgemäß über 100.000 Besucher erwartet.
Rasante Fahrgeschäfte, gastronomische Spezialitäten von „Lüttjen Lage“ bis „Hildesheimer Pumpernickel“ und gemütliche Wein- und Biergärten laden noch einmal ein, auf dem Festplatz einige vergnügliche Stunden zu verbringen. Beim gemeinsamen Bummel mit der Familie oder mit Freunden, lohnt sich auch ein Besuch der Festhalle, wo unter anderem eine Haxenvesper beim Handwerkerabend und das Matjesessen stattfinden werden.
Jeder Hildesheimer sollte in diesem Jahr noch einmal das Schützenfest besuchen.
In dieser, seit dem vorletzten Jahrhundert mit Höhen und Tiefen gewachsenen Form, wird es vielleicht das letzte Mal sein.
Mai 2012

Zwischen den Fotos oben liegen acht Wochen (08.03./03.05.) Die verantwortlichen Mitarbeiter waren gründlich. Zack waren die Stämme und Äste durchgesägt. Wohl in der Hoffnung der kommende Frühling würde den Baumfrevel gnädig mit frischem Grün zudecken. Nicht nur rund um Ehrlicher Park und Kalenberger Graben sieht man die Ergebnisse des Schnelldurchgangs mit der Motorsäge. Das Wort Garten- und Landschaftsbau gibt es nicht im Wortschatz der Verantwortlichen. Was weg ist, ist weg. Das es auch so etwas wie Gartengestaltung und Vorgabnen zu einem optischen günstigen Schnitt für Büsche und Bäume gibt, unterschiedliche Pflanzen auch unterschiedlich geschnitten werden, ist ihnen, so scheints, fremd.
Jedes Jahr kommen die Klagen wegen Baumfällungen. Naturschützer und auch engagierte Bürger schauen genau hin, wo und warum Bäume gefällt werden. Das ist auch gut so. Der Hildesheimer Stadtrat ist durch Bürgerproteste in den letzten Jahren sensibilisiert worden und hat auch entsprechende Beschlüsse gefasst. Die jedoch werden vor Ort oft flexibel ausgelegt und manchmal wird auch ein Auge zugedrückt.
Nach dem Motto „Wenn wir schon einmal hier sind...!“ Und so fällt dann doch schon mal ein Baum, der zu retten wäre, der Motorsäge zum Opfer. Was auffällig ist, dass Rasen-, Baum- und Strauch mit keinerlei Augenmaß gekürzt werden. Büsche werden rigoros geschnitten, ohne Blick für Sorte und Art. Ziersträucher wie Wildwuchs – eine Höhe, eine Breite. Erstmal.
Das viele Ziersträucher langsamer wachsen, scheint unbekannt. Robuste, schnellwüchsige Wildarten überwuchern schnell die schönen Ziersträucher. In allen Hildesheimer Parks und Anlagen bietet sich inzwischen das gleiche Bild. Überall die gleiche Strauchart. Auch dort wo früher mal eine Forsythie oder Wildkirsche geblüht haben.
Auch beim Schneiden wird nicht auf Form und Aussehen geachtet. Hauptsache ab. Da ragen nun traurig kahle Äste und Baumstümpfe in den Himmel, die sinnvoll eingekürzt, schon jetzt bevor der Frühling vorbei ist, wieder einen erträglichen Anblick bieten könnten. Ebeno schändlich sehen die Parkanlagen aus. Alles nach Plan A und Plan B.
Ohne jeden Blick auf eine schöne Form. Das Auge bricht bei diesem Anblick. Man wünschte sich jermanden, der die Mitarbeiter vor Ort an- und einweist, wie, welche Büsche und Äste, geschnitten werden.
Der Ernst-Ehrlicher-Park und die Ufer des Kalenberger Graben wurden 2009/2010 ebenfalls einer solchen Kur unterzogen. Nach Schnitt und dem Fällen vieler Bäume boten die Parkanlagen einen jämmerlichen Anblick. Daran hat sich nichts geändert.
Mit dem Hinweis man habe nach dem Plan einer Expertin gehandelt und wolle den Park in einen historischen Zustand versetzen (englischer Garten), wurden die protestierenden Bürger abgespeist. Tatsächlich hatte man sogar gegen gutes Geld eine Expertise dafür eingeholt.
Nur die scheint irgendwo in einem Schreibtisch zu vermodern. Die Anlagen sehen verkommen aus. Trotz Schulden der Stadt hätte man hier mit Augenmaß und ohne sich finanziell zu verausgaben wesentlich mehr erreichen und besser arbeiten können.
Mai 2012
Wenn es nach den Umfragen, nicht nur in Deutschland geht, wird wird die deutsche Nationalmannschaft als „Matchwinner“ gehandelt. Die Europameisterschaft als Event, ob in der Kneipe, im Sportverein oder an öffentlichen Plätzen – Public Viewing heißt das Zauberwort.

Matthias Mehler (event-werft) wird, gesponsort von der Volksbank, diesmal seine Halle 39 für die großen Partys öffnen. Allerdings nicht mehr umsonst. Fünf und sieben Euro (mit Sitzplatz) kostet das. Nachstehend finden Sie die Spieltermine mit TV-Sendeplatz. Unser Fußballkalender, in den sie alle Ergebnisse eintragen können um immer auf dem neuesten Stand zu sein, ist umsonst, mit allem drum und dran und zum Ausdrucken.
Klicken Sie für den Fußballkalender hier!
ARD und ZDF haben sich auf die Verteilung der 31 Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine verständigt. Danach überträgt das Erste das Eröffnungsspiel von Gastgeber Polen gegen Griechenland am Freitag, 8. Juni 2012, sowie die beiden Gruppenspiele der deutschen Mannschaft gegen Portugal am 9. Juni und gegen Dänemark am 17. Juni. Die Vorrundenbegegnung der DFB-Auswahl gegen die Niederlande am 13. Juni und das EM-Endspiel am Sonntag, 1. Juli 2012, stehen auf dem Programm des ZDF.
Das Vorwahlrecht bei der Spielauswahl für das
Viertelfinale (21. bis 24. Juni 2012) liegt beim ZDF
für das Halbfinale (27. und 28. Juni 2012) bei der ARD.
Das Finale am 1. Juli 2012 in Kiew überträgt das ZDF.
Die Sendetermine in der Übersicht:
Freitag, 8. Juni 2012
18.00 Uhr: Polen – Griechenland in Warschau (ARD)
20.45 Uhr: Russland – Tschechien in Breslau (ARD)
Samstag, 9. Juni 2012
18.00 Uhr: Niederlande – Dänemark in Kharkiv (ARD)
20.45 Uhr: Deutschland – Portugal in Lemberg (ARD)
Sonntag, 10. Juni 2012
18.00 Uhr: Spanien – Italien in Danzig (ZDF)
20.45 Uhr: Irland – Kroatien in Posen (ZDF)
Montag, 11. Juni 2012
18.00 Uhr: Frankreich – England in Donetsk (ZDF)
20.45 Uhr: Ukraine – Schweden in Kiew (ZDF)
Dienstag, 12. Juni 2012
18.00 Uhr: Griechenland – Tschechien in Breslau (ARD)
20.45 Uhr: Polen – Russland in Warschau (ARD)
Mittwoch, 13. Juni 2012
18.00 Uhr: Dänemark – Portugal in Lemberg (ZDF)
20.45 Uhr: Niederlande – Deutschland in Kharkiv (ZDF)
Donnerstag, 14. Juni 2012
18.00 Uhr: Italien – Kroatien in Posen (ARD)20.45 Uhr: Spanien – Irland in Danzig (ARD)
Freitag, 15. Juni 2012
18.00 Uhr: Ukraine – Frankreich in Donetsk (ZDF)
20.45 Uhr: Schweden – England in Kiew (ARD)
Samstag, 16. Juni 2012
20.45 Uhr: Griechenland – Russland in Warschau (ZDF)
Tschechien – Polen in Breslau (ZDF)
Sonntag, 17. Juni 2012
20.45 Uhr: Dänemark – Deutschland in Lemberg (ARD)
Portugal – Niederlande in Kharkiv (ARD)
Montag, 18. Juni 2012
20.45 Uhr: Kroatien – Spanien in Danzig (ZDF)
Italien – Irland in Posen (ZDF)
Dienstag, 19. Juni 2012
20.45 Uhr: England – Ukraine in Donetsk (ARD)
Schweden – Frankreich in Kiew (ARD)
13.05.2012
Es geht wieder ab...
Wer glaubt, im hochverschuldeten Hildesheim stände die Zeit still, ist falsch gewickelt. Bis zu den Sommerferien geht die Post ab in der vermeintlich beschaulichen Domstadt.
Das Spektakel um die Eröffnung der Arnekengalerie war schon der Auftakt zur Hildesheimer „Open-Air-Saison“. Zigtausende Besucher nutzten das Angebot schon in den ersten Tagen.
In den nächsten Wochen können sich Hildesheims Einwohner und Gäste aus nah und fern auf viele Events an der frischen Luft freuen. Bis zu den Sommerferien geht es ab im sonst beschaulichen Hildesheim.
Rund um das Rathaus laden jährlich um Christi Himmelfahrt Winzer, Weinhändler und Wirte fünf Tage lang zum traditionellen Hildesheimer Weinfest ein. Die Besucher können auch 2012 wieder vom Abend des 15. bis zum 20. Mai bei Weinen aus unterschiedlichen Anbauregionen sowie kulinarischen Köstlichkeiten und einem musikalischen Rahmenprogramm bis in die Nacht feiern.
Eröffnet wird das Weinfest am 15. Mai traditionell durch den Oberbürgermeister Kurt Machens und die Hildesheimer Weinkönigin. Danach fließt der edle Rebensaft auf dem Platz an der Lilie an den zahlreichen Weinständen.
Wenn am 20. Mai das Weinfest beendet ist, haben die Verantwortlichen des Cyclus 66 schon lange an den Vorbereitungen für die 34. Jazztime in Hildesheim gearbeitet. Für das Pfingst-Wochenende, 25. bis 27. Mai, haben die ehrenamtlichen Experten des Cyclus in Sachen Blues, Funk, Jazz und Soul wieder ein spektakuläres, facettenreiches Programm zusammengestellt.
In der Innenstadt, insbesondere aber vor und im Stadttheater, wird wieder „die Post abgehen“. Mit „The Night Of Jazz Guitars“ die am Pfingstsamstag von Larry Coryell, Philip Catherine, Paulo Morello, Andreas Dombert und Helmut Kagerer gestaltet werden soll und Annett Louisan, der Chartstürmerin, die mit kleiner Bandbesetzung anreist, hat der Cyclus wieder 2 Galas von Weltklasse auf die Bühne des Stradttheaters geholt. Man darf gespannt sein. Es sei angeraten den Vorverkauf zu nutzen.
Den 02. und 03. Juni sollte man sich für das Magdalenenfest reservieren. Im Magdalenengarten werden die neuesten Trends für Haus und Garten präsentiert. Unter dem Motto „Carpe Diem“ werden die Angeboten der zahlreichen Aussteller, von einem künstlerischen Programm umrahmt und vielen Highlights begleitet. Ein großer Kaffeegarten sorgt für „den kleinen Hunger“ zwischendurch.
Inzwischen laufen dann schon die Vorbereitungen zu Hildesheims letztem Schützenfest an der Schützenallee, das mit dem Handwerkerschießen eingeläutet wird. Es ist geplant, im kommenden Jahr 2013, die große Schützensause rund um das Rathaus auszurichten. Näheres ist nicht zu erfahren. Die Beteiligten sind, nachdem Interni in öffentlichen Restaurants verhandelt und öffentlich gemacht wurden, zu striktester Geheimhaltung verdonnert worden.
Aber zur großen Vesper, die vermutlich am Freitag, 15. Juni, in der Festhalle stattfindet, sollen die Ergebnisse der Beratungen bekannt gegeben werden. Der Festumzug findet am Sonntag, 17. Juni vom Rathaus abgehend statt und führt wieder über die Sedanallee. Nach einer tollen Woche mit Matjes- und Handwerkervesper sowie den einschlägigen Highlights, endet die Megaparty am 24. Juni. Man sollte es nicht verpassen. Es wird wohl in Hildesheim dann nie wieder ein Schützenfest in der hergebrachten Form geben.
Mit dem Beginn der Sommerferien kehrt wieder Ruhe und Gelassenheit ein. Für Urlaubsflair und Strand-Feeling mitten in der Innenstadt sorgt derweil vom 06. Juli bis 02. September 2012 wieder der Citybeach am Platz An der Lilie. Jede Menge Sand, Palmen, Liegestühle, Strandkörbe und kühle Drinks versetzen die Besucher in Urlaubsstimmung.
Doch auch nach der Sommerpause, steht viel auf dem Programm. Am zweiten Augustwochenende verwandelt sich der Flugplatz Hildesheim beim M’era Luna Festival in einen großen Catwalk für extravagantes Make-up und Outfits aus Samt und Seide sowie Lack und Leder – auf und vor den Bühnen. Am 31.08. und 01.09.2012 werden Artisten, Jongleure, Gaukler, Walk Acts, Pantomimen und Musiker an zahlreichen Spielorten in der Fußgängerzone mit ihrem Pflasterzauber das Publikum wieder ins Staunen versetzen, Ende September ist Bauernmarkt in der Innenstadt und Ende Oktober füllen sich die Straßen rund ums Rathaus beim Light-Night-Shopping.
Tja, und dann ist es schon nicht mehr sehr weit hin bis zum Weihnachtsmarkt, der am 29. November seine Tor öffnet. Ach ja, man riecht schon förmlich Zimtstern, Glühwein und Spekulatius. Naja, – und Bratwurst mit Pommes rot/weiß. Man sieht sich... bestimmt.
Ihr ![]()
13.04.2012
Hätten Sie es gewußt? Auf den Tag genau vor 50 Jahren, eröffnete am Freitag, 13. April 1963, an der Hamburger „Großen Freiheit“, ein Laden mit Live-Musik. Der „Star-Club“ war geboren. Mitten im Rotlichtviertel von St. Pauli gelegen, zu einer Zeit als der Begriff „Rockmusik“ noch nicht etabliert und Namen wie Chuck Berry, Ray Charles oder Fats Domino, nur Eingeweihten geläufig war, sollte hier aus einem Musiklokal einer der bekanntesten Live- und Nachtclubs Deutschlands mit internationalen Stars werden.
Vorgenannte Musiker gaben sich dort genauso ein Stelldichein, wie die Rockgrößen Little Richard und Bill Haley. Wiederkehrende Newcomer-Wettbewerbe warben für den Klub, aber ebenso deutsche Schlagerstars. Drafi Deutscher, soll hier erstmals sein „Marmor, Stein und Eisen bricht“ erstmals live zu Gehör gebracht haben.
Aber auch deutsche „Beat-Bands“, wie sie hier im Lande genannt wurden, hatten in diesem Laden ihre Heimat. Zum Beispiel „The Lords“ mit „Lord Uli“ („Poor Boy“ – B-Seite „Have a drink on me“) oder „The Rattles“ („Come on and Sing“ – La la la) mit ihrem damaligen Lead-Sänger Achim Reichel an der Spitze.
Besonders „The Rattles“, deren Karriere nach einem gewonnen Newcomer-Wettbewerb im Starclub, eben hier auch begann, landeten später etliche Nr. 1-Hits in Deutschland und waren im September 1965 als Vorgruppe der Rolling Stones und als „Opener“ im Juni 1966 bei der Bravo-Beatles-Blitztournee in Deutschland dabei. Mit „The Witch“ hatten sie gar später einen Welthit.
Da war Achim Reichel allerdings längst nicht mehr dabei. Neben Stationen wie „Wonderland“ (Welthit „Moscow“ geschrieben von Reichel) mit Les Humphries, international beachtet als A.R. & Machines (sechs Alben mit psychedelischen Improvisationen) und natürlich vor 20 Jahren mit „Aloha Heja He“, war Achim Reichel, daher hier auch umfassender erwähnt, mit Musikerkollegen der letzter Pächter (1969/-70) Deutschlands legendärstem Musikklubs.
Der bekannteste Klub Deutschlands, der den Ruhm der Beatles mitbegründete, die u.a. hier, noch mit Stuart Sutcliff (starb 21-jährig an einer Gehirnblutung) und Pete Best, für 50 Mark pro Nase die Nacht durchspielten, wo „The Walker Brothers“ („The sun ain't gonna shine anymore“) auf der Bühne standen und fast kaum bekannt, nicht zuletzt Jimi Hendrix einen seiner wenigen Auftritte in Deutschland hatte, ging schmählich in die Pleite. Versuche in den vergangenen Jahren den Starclub ins Leben zurückzurufen waren mangels „Masse“, sprich Finanzierung, zum Scheitern verurteilt. Es bleibt ein kleines „Museum“ in St. Pauli und lieblose Webseiten www.starclub-hamburg.com und www.starclub-hamburg.eu deren Inhalte vornehmlich der Werbung gewidmet sind, aber letzten, eingefleischten Fans trotzdem Heimstatt bieten.

